Was ist IBESS?
IBESS: Innovationen für die Gebäude der Zukunft
Das ZIM-Innovationsnetzwerk IBESS steht für Innovative Bau-, Energie- und Sanitär-Systeme. Als dynamischer Verbund aus kleinen und mittelständischen Unternehmen und einer Forschungseinrichtungen arbeiten wir gemeinsam an der Dekarbonisierung und Digitalisierung des Gebäudesektors.
Unsere Vision
Gebäude sind für einen erheblichen Teil der CO₂-Emissionen verantwortlich. Unser Ziel ist es, durch intelligente Vernetzung und modernste Technologien nachhaltige Lösungen zu schaffen, die den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes optimieren. Wir machen Gebäude smart, effizient und zukunftssicher.
Technologische Schwerpunkte
Im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) bündeln wir Kompetenzen in zukunftsweisenden Feldern:
Smarte Gebäudeautomation (TGA): Implementierung von KI-gestützten Systemen und smarter Sensorik zur präzisen Steuerung von Wärme, Licht und Belüftung.
Ganzheitliche Datenerfassung & Monitoring: Einsatz moderner Sensorik und digitaler Erfassungsmethoden, um präzise Informationen über den Gebäudezustand und die Energieflüsse zu gewinnen.
Nachhaltige Sanierung: Entwicklung innovativer Dämmtechnologien und Monitoring-Systeme für den ressourcenschonenden Erhalt von Bestandsgebäuden.
Vernetzung & KI: Automatisierte Feinabstimmung der Gebäudetechnik zur Senkung des Verbrauchs und zur frühzeitigen Erkennung von Instandhaltungsbedarfen.
IBESS Partner werden
Wenn Sie Interesse haben, unserem ZIM-Innovationsnetzwerk beizutreten, dann schreiben Sie uns eine kurze Nachricht. Wir melden uns bei Ihnen.
FAQ
Was ist das Ziel des ZIM-Innovationsnetzwerks IBESS?
Das Netzwerk entwickelt technologische Schlüsselkomponenten für den Gebäudebestand von morgen. Wir verbinden klassische Bauforschung mit Hightech-Ansätzen aus IT, Sensorik und Materialwissenschaft. Unser Fokus liegt auf skalierbaren Innovationen, die den Energieeinsatz massiv reduzieren und Gebäude technisch so optimieren, dass sie langfristig nachhaltig und ressourcenschonend betrieben werden können.
Welchen wirtschaftlichen Vorteil bietet die Mitgliedschaft?
Forschung und Entwicklung (F&E) sind teuer und risikoreich. Im Netzwerk teilen wir dieses Risiko und nutzen gezielt Fördermittel des Bundes (ZIM), um Ihre Innovationsprojekte zu finanzieren. Sie erhalten Zugang zu komplementärem Know-how anderer Partner und beschleunigen durch die Kooperation die Entwicklung neuer Produkte, die sich am Markt durch ihre Effizienz abheben.
Wie unterstützt das Netzwerkmanagement bei Projektideen?
Wir fungieren als strategische Schnittstelle und bringen gezielt die Partner zusammen, deren Kompetenzen sich für ein Projekt ergänzen. Statt Einzelkampf fördern wir Synergien. Parallel dazu prüfen wir Ihre Ideen frühzeitig auf Förderfähigkeit, um sicherzustellen, dass aus einer technischen Vision effizient ein finanzierbares Vorhaben wird.
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
Das Netzwerk ist technologieoffen organisiert. Wir definieren in im über das Jahr 2026 unsere gemeinsame Roadmap, arbeiten aber in spezifischen, kleineren Projektkonsortien zusammen. Das bedeutet: Sie arbeiten gezielt mit den Partnern zusammen, die für Ihr spezifisches Vorhaben relevant sind, profitieren aber vom Austausch des gesamten Pools.
Wie ist der Schutz von Know-how und geistigem Eigentum (IP) geregelt?
Vertrauen ist die Basis unserer Zusammenarbeit. Vor Projektstart regeln Kooperationsverträge klar, wem welche Ergebnisse gehören. Grundsätzlich gilt: Das Know-how, das Sie in das Netzwerk einbringen, bleibt bei Ihnen. Die neu entwickelten Ergebnisse gehören den Partnern, die sie erarbeitet haben. So sichern Sie sich Ihren technologischen Vorsprung, während Sie von den Synergien des Netzwerks profitieren.
Warum der technische Fokus hauptsächlich auf Bestandsgebäude?
Der Gebäudebestand ist der größte Hebel zur CO2-Reduktion, aber technisch weit anspruchsvoller als der Neubau. Wir fokussieren uns auf diese Herausforderung, weil hier der Bedarf an intelligenten, minimal-invasiven Lösungen am größten ist. Ob Nachrüstung von Sensorik oder energetische Ertüchtigung im laufenden Betrieb.
Ist das Netzwerk auch für Unternehmen außerhalb der klassischen Baubranche offen?
Absolut. Wir setzen stark auf „Cross-Innovation“. Echte Durchbrüche entstehen oft durch den Technologietransfer aus anderen Industrien. Ob Sensorik aus dem Automotive-Bereich, Datenverarbeitung aus dem IT-Sektor oder Verfahrenstechnik aus der Industrie – wir suchen explizit nach Partnern, die etabliertes Know-how neu auf die Herausforderungen der energetischen Gebäudesanierung anwenden möchten.