Was ist ZIM?
Innovationskatalysator für den Mittelstand
Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist das größte technologieoffene Förderprogramm für den deutschen Mittelstand. Als Flaggschiff des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) unterstützt es kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie kooperierende Forschungseinrichtungen dabei, visionäre Ideen in marktreife Produkte, Verfahren oder technische Dienstleistungen zu verwandeln.
Das Besondere an ZIM ist seine Technologieoffenheit: Es gibt keine thematischen Vorgaben. Ob Digitalisierung, Green-Tech oder Medizintechnik – entscheidend sind der Innovationsgehalt und die wirtschaftlichen Marktchancen. Die Förderung erfolgt in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig zu stärken.
Flexible Wege zum Ziel
ZIM passt sich den Bedürfnissen der Unternehmen an und bietet drei verschiedene Zugangswege zur Förderung:
Einzelprojekte: Ein Unternehmen führt ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt (FuE) eigenständig durch.
Kooperationsprojekte: Mindestens zwei Partner (mehrere Unternehmen oder Unternehmen und Forschungseinrichtungen) arbeiten gemeinsam an einem Vorhaben.
Innovationsnetzwerke: Ein Verbund von mindestens sechs KMU arbeitet langfristig an einem gemeinsamen technologischen Schwerpunktthema zusammen und startet Kooperationsprojekte.
Die Vorteile unseres Netzwerks:
Risikominimierung: Gemeinsame Forschung verteilt das Entwicklungsrisiko auf mehrere Schultern.
Synergien: Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette arbeiten Hand in Hand.
Management: Wir als Netzwerkmanagement entlasten Sie bei der Administration, der Partnersuche und der Antragstellung.
FAQ
Wer ist antragsberechtigt?
Antragsberechtigt sind primär kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz in Deutschland, die weniger als 500 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. Euro haben. Auch nicht-wirtschaftlich tätige Forschungseinrichtungen können als Kooperationspartner gefördert werden.
Was genau wird gefördert?
Gefördert werden marktorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte (FuE), die zu neuen Produkten, Verfahren oder technischen Dienstleistungen führen. Die Projekte müssen den Stand der Technik übertreffen und ein signifikantes technisches Risiko aufweisen.
Welche Projektformen gibt es?
Es gibt im Wesentlichen zwei Wege für Unternehmen:
- Einzelprojekte: Ein Unternehmen führt das Projekt alleine durch.
- Kooperationsprojekte: Mindestens zwei Partner (Unternehmen oder Forschungseinrichtungen) arbeiten gemeinsam an einer Innovation.
Wie hoch ist die Förderung?
Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Die Höhe hängt von der Unternehmensgröße und dem Standort ab:
- Kleine Unternehmen (< 50 MA): bis zu 45 % der Kosten.
- Mittlere Unternehmen (< 250 MA): bis zu 40 %.
- Unternehmen bis 500 MA: bis zu 25 %.
- Forschungseinrichtungen werden meist mit 100 % gefördert.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Der Antrag muss zwingend vor Projektbeginn gestellt werden. Als Beginn gilt bereits der Abschluss eines ersten Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Erst nach der Eingangsbestätigung des Antrags darf auf eigenes finanzielles Risiko mit dem Projekt begonnen werden.
Gibt es feste Antragsfristen?
Nein. Das ZIM ist ein ganzjährig offenes Programm. Anträge können kontinuierlich eingereicht werden, solange Haushaltsmittel verfügbar sind. Es gibt keine festen Stichtage, was eine flexible Zeitplanung für Unternehmen ermöglicht.
Welche Kosten sind konkret förderfähig?
Gefördert werden vor allem die Personalkosten für eigenes wissenschaftlich-technisches Personal, das direkt am Projekt arbeitet. Hinzu kommt eine Pauschale für Restkosten (z. B. Material, Miete, Energie). Auch Kosten für Aufträge an Dritte (z. B. für spezielle Messungen oder Teilarbeiten) können anteilig berücksichtigt werden.